Zukunftsforscher der Daimler AG bei evolution:m am 14. Mai in Bregenz

Weitere hochkarätige Referenten kommen zum Zukunftskongress für Mobilität – Experte für internationale Energiesicherheit warnt vor neuen Abhängigkeiten

Bregenz, 5. April 2013 – Über die Zusagen zweier hochkarätiger Experten freuen sich die Veranstalter von evolution:m – Zukunftskongress Mobilität, der am 14. Mai 2013 im Festspielhaus Bregenz stattfindet. Mit Alexander Mankowsky, Zukunftsforscher der Daimler AG, konnte der Trendstratege eines der bedeutendsten Automobilherstellers der Welt gewonnen werden. Durch die Teilnahme von Dr. Frank Umbach, Experte für internationale Energiesicherheit, wird der Blickwinkel von evolution:m um die entscheidende Frage der Versorgungssicherheit erweitert.

Wie wird unsere Mobilität in Zukunft aussehen? Sind wir bereit, unser Nutzerverhalten zu ändern, wenn das Angebot stimmt? Und wie wird dieses Angebot aussehen? Drei Kernthemen, die bei der Premiere von evolution:m in Bregenz diskutiert werden. Interessante Antworten darauf wird Alexander Mankowsky geben, der als Zukunftsforscher der Daimler AG diese Fragen für einen der wichtigsten Automobilhersteller der Welt analysiert. In der vorletzten Ausgabe des Fachmagazins „auto motor und sport“ prognostizierte er, „dass der Gesamttrend weg von der Monokultur des Autos hin zu Mischformen verschiedener Mobilitätskonzepte“ gehen wird. Eine interessante These eines „Automannes“, die Kongressteilnehmer dürfen sich also auf eine spannende Diskussion freuen.

Ökobilanzen und Versorgungssicherheit

Ob alternative Mobilitätsformen zu den gewünschten Effekten für Klimaschutz und Ressourcenschonung führen, zeigen nicht zuletzt die Ökobilanzen. Auch dieser Frage geht evolution:m nach – erweitert um den wichtigen Aspekt der Versorgungssicherheit. Mit Dr. Frank Umbach konnte ein renommierter Experte für internationale Energiesicherheit gewonnen werden. Er betont, dass „alle Alternativen gleichzeitig nachhaltig, sicher und bezahlbar sein müssen“. Wenn wir nicht rechtzeitig über Lösungen nachdenken, laufen wir Gefahr, uns nahtlos aus der Abhängigkeit von Öl und Gas in eine Abhängigkeit von seltenen Erden, die für Elektromobilität unverzichtbar sind, bewegen. Daraus resultiert eine reale Gefährdung der Versorgungsicherheit, insbesondere vor dem Hintergrund, dass China bei seltenen Erden einen Weltmarktanteil von 97 Prozent hat und diesen auch machtpolitisch nutzt. Eine interessante Diskussion ist sicher, auch mit Bedeutung für das politische Ziel der Energieautonomie in Vorarlberg.

Fact Box:

evolution:m 2013: E-Mobilität – Vom Technikwechsel zum Mentalitätswechsel am 14. Mai 2013, 9.00 Uhr (ganztägig), organisiert von wiko wirtschaftskommunikation GmbH
Schirmherrschaft: Land Vorarlberg, illwerke vkw, Wirtschaftskammer Vorarlberg
Partner: Österreichisches Lebensministerium, klima:aktiv mobil, VLOTTE, Bundesverband eMobilität e.V. Deutschland
Ort: Festspielhaus Bregenz, Bodensee
Programm, Anmeldung und Kontakt: www.evolutionm.eu bzw. info@evolutionm.eu

Die Veranstaltung wird nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für „Green Meetings & Green Events“ durchgeführt.

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