Grenzenlose E-Mobilität in der Vierländerregion Bodensee

evolution:m ist eine interdisziplinäre Plattform für alle, die sich mit Mobilitätsfragen beschäftigen. Als Veranstaltungsreihe mit wechselnden Schwerpunkten konzipiert, liegt der Fokus auf der Analyse und Entwicklung realisierbarer Lösungsansätze. Dadurch soll die Suche nach praktikablen Modellen sowie der Informations- und Wissenstransfer gefördert werden.

Im Mittelpunkt der evolution:m steht immer auch die Weiterentwicklung der Elektromobilität – nicht nur unter technischen Gesichtspunkten, sondern als Chance auf neue Systemansätze, neue Mobilitätskonzepte, intelligente Vernetzung und ein verändertes Nutzungsverhalten. Dafür braucht es einen Paradigmenwechsel, der tradierte Denkmuster radikal verändert.

Die Elektromobilität kann diesen Paradigmenwechsel beschleunigen, dazu braucht es aber Rahmenbedingungen, die die Marktdurchdringung von vernetzten Mobilitätsprodukten und Dienstleistungen unterstützen. Dies verlangt einen interdisziplinären Zugang unter Einbeziehung aller relevanten Entscheidungsträger und Mobilitätsverantwortlichen vor allem dort, wo Mobilität stattfindet und aktiv gestaltet werden kann: Vor Ort – in den Kommunen. Gerade auch grenzüberschreitend wie in der zusammenhängenden Vierländerregion Bodensee.

evolution:m wird daher abwechselnd in den vier Ländern der internationalen Bodenseeregion Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz organisiert. Nach den erfolgreichen Austragungen der evolution:m in den Jahren 2013 und 2014 in Bregenz findet der Zukunftskongress für Neue Mobilität 2015 am deutschen Bodenseeufer auf der Insel Mainau statt.


lienkamp 20 “Die größte (R)evolution muss nicht bei den Ingenieuren, sondern in den Köpfen der Industrievorstände, Politiker und vor allem der Kunden stattfinden.”Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp,
TU München

“Nach der Evolution in der Telekommunikation folgt nun
die Evolution in der Energiewirtschaft – durch mobile Zähler bei der Elektromobilität.”

Dr. Frank Pawlitschek,
ubitricity Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH

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burkert 20 „Elektromobilität wird sich zuerst im ländlichen Raum durchsetzen, da der hohe Anteil an Erneuerbaren Energien vor Ort und die weiten Pendelstrecken diese erst wirtschaftlich machen.“Dipl.-Ing. Gerd Burkert,
Energieagentur Kreis Konstanz

„Vernetzung war lange eine technische Frage des „access“.
Jetzt bedarf es vor allem der „acceptance“, um die erfolgskritische Masse zu erreichen.“

Dr.-Ing. Thomas Sauter-Servaes,
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

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Burkert-Julia 20 „Tourismusdestinationen wie die Vierländerregion Bodensee
bieten die geeignete Atmosphäre, um Elektromobilität zu erleben und neue Denkmuster sowie Verhaltensweisen kennen und annehmen zu lernen.“
Julia Burkert,
Regionales Tourismusmanagement Landkreis Konstanz