Grenzenlose E-Mobilität in der Vierländerregion Bodensee

evolution:m ist eine interdisziplinäre Plattform für alle, die sich mit Mobilitätsfragen beschäftigen. Als Veranstaltungsreihe mit wechselnden Schwerpunkten konzipiert, liegt der Fokus auf der Analyse und Entwicklung realisierbarer Lösungsansätze. Dadurch soll die Suche nach praktikablen Modellen sowie der Informations- und Wissenstransfer gefördert werden.

In diesem Jahr findet die evolution:m im Rahmen der 18. Mainauer Mobilitätsgespräche statt, die jedes Jahr grundsätzliche Themen im Spannungsfeld Mobilität aufgreifen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Weiterentwicklung der Elektromobilität – nicht nur unter technischen Gesichtspunkten, sondern als Chance auf neue Systemansätze, neue Mobilitätskonzepte, intelligente Vernetzung und ein verändertes Nutzungsverhalten. Dafür braucht es einen Paradigmenwechsel, der tradierte Denkmuster grundlegend verändert.

Die Elektromobilität kann diesen Paradigmenwechsel beschleunigen, dazu braucht es aber Rahmenbedingungen, die die Marktdurchdringung von vernetzten Mobilitätsprodukten und Dienstleistungen unterstützen. Dies verlangt einen interdisziplinären Zugang unter Einbeziehung aller relevanten Entscheidungsträger und Mobilitätsverantwortlichen vor allem dort, wo Mobilität stattfindet und aktiv gestaltet werden kann: Vor Ort – in den Kommunen. Gerade auch grenzüberschreitend wie in der zusammenhängenden Vierländerregion Bodensee.

evolution:m wird daher abwechselnd in den vier Ländern der internationalen Bodenseeregion Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz organisiert. Nach den erfolgreichen Austragungen der evolution:m in den Jahren 2013 und 2014 in Bregenz findet der Zukunftskongress für Neue Mobilität 2015 zusammen mit den Mainauer Mobilitätsgesprächen am deutschen Bodenseeufer auf der Insel Mainau statt.


Evolution (lat. evolvere, Entwicklung): Aufbau von Ordnung unter optimaler Energienutzung.
Ein Grundprinzip der Evolution lebendiger Systeme ist die Effizienz im Energie- und Ressourcenverbrauch. Auf Dauer setzen sich immer nur optimierte effiziente Systeme durch, solange zwischen Handlungen und Wirkungen direkte Rückkopplungen über die Sinnesorgane gegeben sind.




hermann 20 "Die Landesregierung fördert die Markteinführung von E-Fahrzeugen auf vielfältige Weise. Den E-Fahrzeuganteil der Landesflotte haben wir auf 10% festlegt. Wir möchten Vorbild sein und hoffen, dass Kommunen und Landkreise uns folgen."

Winfried Hermann,
Minister für Verkehr und Infrastruktur des Landes Baden-Württemberg

"Den vielen Mehr-Auto-Haushalten in Deutschland ist es bis heute nicht wirklich bewusst, aber sie können die Energiewende im Straßenverkehr eigentlich ganz alleine auf den Weg bringen - sie müssen nur wollen".

Michael Valentine-Urbschat

20 Urbschat

lienkamp 20 "Die größte (R)evolution muss nicht bei den Ingenieuren, sondern in den Köpfen der Industrievorstände, Politiker und vor allem der Kunden stattfinden."

Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp,
TU München

"Nach der Evolution in der Telekommunikation folgt nun
die Evolution in der Energiewirtschaft – durch mobile Zähler bei der Elektromobilität."

Dr. Frank Pawlitschek,
ubitricity Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH

20 pawlitschek

burkert 20 „Elektromobilität wird sich zuerst im ländlichen Raum durchsetzen, da der hohe Anteil an Erneuerbaren Energien vor Ort und die weiten Pendelstrecken diese erst wirtschaftlich machen.“


Dipl.-Ing. Gerd Burkert,
Energieagentur Kreis Konstanz

„Vernetzung war lange eine technische Frage des „access“.
Jetzt bedarf es vor allem der „acceptance“, um die erfolgskritische Masse zu erreichen.“

Dr.-Ing. Thomas Sauter-Servaes,
ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

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Gernot Spiegelberg 20 Elektromobilität wird den Durchbruch spätestens erreichen, wenn wir alle Anforderungen mit einem eMobilitätskonzept bedienen, das mehr Funktion für gleichen Verkaufspreis bereitstellt.


Prof. Dr. Gernot Spiegelberg, Siemens Corporate Technology

„Es ist ein Fehler, den neuen Wein der Elektromobilität in die alten Schläuche der überkommenen Nutzungskultur der Massenmotorisierung zu gießen.“

Prof. Dr. Stephan Rammler,
Institut für Transportation Design,
Hochschule für Bildende Künste Braunschweig

20 rammler

Petrasch 20 „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn im Elektrizitätsnetz genug Speicher zur Verfügung stehen um die Schwankungen in der Stromerzeugung aus Erneuerbaren abzufangen, dazu können Elektorfahrzeuge einen substantiellen Beitrag leisten.“

Prof. Dr. Jörg Petrasch,
illwerke vkw Professor for Energy Efficiency, FH Vorarlberg

„Bedarfsgerechte (Elektro-)Mobilitätsangebote leisten einen Beitrag, der Landflucht entgegenzuwirken, da sie die Erreichbarkeit in ländlichen Räumen und damit die Lebensqualität der Bewohner verbessern.“

Oliver Hall,
Prof. Dipl.-Ing. Architekt / Stadtplaner, Hochschule Ostwestfalen-Lippe

20 rammler

Burkert-Julia 20 „Tourismusdestinationen wie die Vierländerregion Bodensee
bieten die geeignete Atmosphäre, um Elektromobilität zu erleben und neue Denkmuster sowie Verhaltensweisen kennen und annehmen zu lernen.“


Julia Burkert,
Regionales Tourismusmanagement Landkreis Konstanz

„Vorarlberg hat als erste Modellregion Österreichs den Beweis erbracht: Elektromobilität funktioniert! Wird E-Mobilität erst einmal erlebbar gemacht, bleibt sie auch nachhaltig in den Köpfen verankert.“

Christian Eugster, illweke vkw
20 Christian Eugster